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„Nicht ohne uns“ - Ein Filmbericht

Unsere Klasse 6c war am Montag, den 14.11.2016 beim Film Festival Cinepänz im Kino Cinenova in Köln-Ehrenfeld. Wir haben den Film „Nicht ohne uns“ geguckt. Der Film handelt von Kindern in ganz unterschiedlichen Ländern der Erde, die auf ihrem Schulweg von der Regisseurin und dem Kamerateam begleitet wurden.
Am Ende des Films hat die Regisseurin Frau Klausmann uns erzählt, wie es zu dem Film gekommen ist. Dann hat sie uns noch viele Fragen zum Film beantwortet und mit uns Selfies gemacht.
Wir fanden den Film sehr schön, weil er sehr spannend und ein Dokumentarfilm über Kinder in ganz verschiedenen Ländern war. Es wäre besser, wenn es zu dem Film noch Untertitel für Gehörlose und Schwerhörige gäbe (*Anmerkung: Es gibt den Film auch mit Untertiteln für Hörgeschädigte).

Wir würden den Film auf jeden Fall weiter empfehlen.
Paula und Lea

Die Schüler der Klasse stehen mit der Regiesseurin in einer Reihe.
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Die Klasse 6c mit der Regisseurin Sigrid Klausmann.

Der Film war sehr gut. Es gab sehr viele Kinder, die sehr lange Wege zur Schule hatten, zum Beispiel in Afrika, Amerika, Österreich, Deutschland oder Japan.
Ein Kind war blind und andere Kinder mussten sogar mit dem Boot über das Wasser fahren. Ein Mädchen von der Elfenbeinküste ist den ganzen Schulweg mit einer Kiste auf dem Kopf zur Schule gegangen. In der Kiste waren Töpfe mit Essen für die Schulkinder.
Ich fand den Schulweg von dem Jungen aus Laos mit der Bootsfahrt und dazu noch den Waldweg gut. Und den Weg mit der Seilbahn über das Wasser, die die Jungen selber steuern mussten. Was ich nicht so gut fand war der Weg in Jordanien, wo die drei Kinder mit einem Esel an einer steilen Klippe zur Schule wandern mussten.
Was ich in den Städten, in denen die Kinder wohnten interessant fand war, dass die Kinder schon um fünf Uhr morgens aufgestanden sind und ihre Uniform gebügelt und sehr viel schon gearbeitet haben. Sie haben mit einem selbst gebauten Besen aus Stroh den Dreck aufgekehrt und sie haben schon sehr früh ihre Zähne geputzt .Wenn sie damit fertig waren, haben sie sich verabschiedet und sind los gegangen. Nach einer Weile haben dann manche Kinder, zum Beispiel in Japan, sich mit ihren anderen Freunden getroffen oder in Afrika sind sie gelaufen und sind schnell in ein kleines Auto so ähnlich wie ein Taxi gehüpft. In Österreich war ein Junge, der sehr hoch auf dem Berg wohnte und dieser Junge hieß Vincent. Der ist manchmal mit seinem Vater, aber auch manchmal alleine den Berg mit Ski im Winter runter ge­fahren. Und nur die halbe Strecke war gesichert. Bis die halbe Strecke vorbei war, war es sehr gefährlich. Diese Abfahrt hat fast eine Stunde gedauert.
Justin

Ich fand den Film spannend, weil es nicht eine ganze Geschichte von einem Kind war, sondern immer ein Stück. Am meisten hat mich Vincent beeindruckt, weil ich noch nicht mal Ski fahren kann.
Paula

Der Film war nicht zu kurz und nicht zu lang, das war gut. Außerdem war der Film gut geschnitten, das war toll. Mal haben sie Vincents Schulweg in Österreich gezeigt, dann mal von To in Japan und so weiter. Das war bestimmt sooooo viel Arbeit.
Für viele Kinder in anderen Ländern ist es nicht einfach den Schulweg zu gehen. Das muss mal einer nachmachen, das ist ja auch gefährlich. Aber auch spitze cool. Ich finde nicht gut, dass so viele Kinder geschlagen oder verkauft werden. Was mir ge­fallen hat war, dass die Kinder keine Angst hatten oder sie überwunden haben. Wenn ich das wäre, hätte ich Angst gehabt.
Stawros

Der Film hat mir gefallen, weil er interessant war. Am besten fand ich, wie das Mädchen in Afrika Töpfe auf dem Kopf zur Schule getragen hat. Es gab auch traurige Musik. Viele arme Kinder gehen so weit zur Schule.
Ilayda

Der Film hat mir nicht gefallen, weil im Film schnell geredet und immer wieder über andere Kinder erzählt wurde. Das habe ich nicht verstanden. Am besten wären Untertitel oder Gebärdensprache. Interessant war, dass der Schulweg von vielen Kindern sehr weit ist. Ich hätte keine Lust so weit zu laufen.
Ramona

Mir hat der Film gefallen, denn er hat gezeigt, dass viele Kinder ein sehr anstrengen­des Leben haben und die Schulwege sind auch sehr gefährlich, weil zum Beispiel die Berge so hoch sind. Aber ich finde es sehr interessant, wie Kinder in anderen Ländern der Erde in die Schule kommen: mit Ski, auf dem Esel, mit dem Motorrad oder mit dem Bus. Ich würde gerne mit Ski zur Schule fahren.
Yasin

Mir hat der Film gut gefallen, weil ich erfahren habe, dass alle Kinder einen sehr, sehr, sehr weiten Weg in die Schule haben. Die Geschichte über Vincent aus Österreich war interessant, weil er jeden Morgen auf Ski den Berg herunterfahren muss. In Laos, das ist ein Land in Asien, musste der Junge mit einer Seilbahn über einen Fluss fahren.
Azad

Der Film kommt am 19. Januar 2017 in die Kinos.

Filmplakat zum Film "Nicht ohne uns"
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Die Klasse 6c empfiehlt: Hingehen und anschauen!!!