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DIE PLANETEN - Choreographische Gestaltung des Werkes von Gustav Holst

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Am 19. Juni 2016 kam die choreographische Gestaltung der Komposition „The Planets“ von Gustav Holst durch SchülerInnen der J.J. Gronewaldschule im E-Werk zur Aufführung.

Ausgangspunkt dieser Aufführung war die Kooperation zwischen dem Gürzenich-Orchester und dem Jugendsinfonieorchester der Rheinischen Musikschule, welche bereits seit 10 Jahren existiert.

Der neue Gürzenich-Kapellmeister und Generalmusikdirektor der Stadt Köln, Francois-Xavier Roth, möchte diese langjährige Kooperation durch eine neue Ebene erweitern, um das Orchester jedermann zugänglich zu machen. Die Idee des Projekts „Die Planeten“ war daher, schwerhörige und gehörlose Kinder und Jugendliche einzubinden. Hierzu haben die SchülerInnen choreographisch zu dem Werk gearbeitet und es am Ende gemeinsam mit den beiden Orchestern live aufgeführt.

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Die SchülerInnen sollten hierdurch auch die Möglichkeit erhalten, durch Bewegung ein klassisches Musikwerk kennenzulernen und Kontakt zu einem professionellen Orchester zu erhalten.

Die Proben für das Projekt fanden ab Februar in mehreren Blöcken in der Unterrichtszeit statt.

Teilgenommen haben die Klassen 3 (Frau Meyer), 4 (Frau Jansen), 6 (Frau Eike/ Frau Schwab), 7 (Frau Boedler/ Herr Thorn) und Klasse 7-9 (Frau Ditz).

Angeleitet und durchgeführt wurden die Proben von einem Team aus Choregraphen und Tänzern :
Raphaele Giovanola (Choreographie), Rainald Endrass (Dramaturgie), Marcelo Omine (Assistenz Choreographie ), Werner Nigg (Tänzer/ Assistenz), Fah Suan (Tänzerin/ Assistenz).

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Jede Klasse erarbeitete die Choreographie zu jeweils einem Planeten. Jedem Planeten war eine Funktion zugeordnet, wie z.B. das Alter, der Krieg, der Frieden, die tänzerisch von den SchülerInnen gestaltet wurde.

Dabei konnten die SchülerInnen, angeleitet durch die Choreographen/innen, ihre eigenen gestalterischen Ideen verwirklichen. So erarbeiteten sie in Kleingruppen einzelne Elemente der Choreographie. Diese wurde dann von den TänzerInnen und ChoreographInnen aufgegriffen, tänzerisch und choreographisch ausgefeilt und zu einer Gesamtchoreographie zusammengefügt.

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Die TänzerInnen und ChoreographInnen arbeiteten dabei mit großem Einfühlungsvermögen, Motivation und professioneller Disziplin. Das führte u.a. dazu, dass einige SchülerInnen ihre tänzerische Ausdrucksfähigkeit und Freude an der Bewegung neu entdeckten und dadurch ihr Selbstbewusstsein erheblich gesteigert wurde.

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Andere SchülerInnen erhielten durch Soloparts die Möglichkeit ihre schon bestehenden hohen tänzerischen und gestalterischen Fähigkeiten zu präsentieren.

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Viele SchülerInnen zeigten während der Proben eine sehr gute Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und Frustrationstoleranz, so dass sie über ihre eigenen Fähigkeiten hinauswuchsen. Dadurch, dass die SchülerInnen immer in Kleingruppen oder mit Partner tanzten, wurden überdies ihre sozialen Kompetenzen erheblich gefördert.

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Der letzte Planet wurde von allen Schulklassen gemeinsam tänzerisch dargestellt.

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Vor der Aufführung wurden die SchülerInnen professionell geschminkt und erhielten letzte Regieanweisungen.

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Und dann, nach monatelangen Proben, erfolgte endlich die Aufführung am 19.6.2016 im E-Werk .

Die SchülerInnen können – zu Recht – sehr stolz auf ihre Leistung sein !!

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Für dieses einmalige Erlebnis danken wir Francois-Xavier Roth für seine Initiative und insbesondere der engagierten und einfühlsamen Arbeit der ChoreographInnen und TänzerInnen, die von unseren SchülerInnen vermisst werden.

Ulrike Stern (Musiklehrerin)
Oktober 2016

Alle Bilder von Michael Bause

Projekt auch nachzulesen auf der Homepage des Gürzenichorchesters Köln:

http://www.guerzenich-orchester.de/highlights/